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Eine kleine „Freude”!

Manchmal geschieht es, dass das Leben aus einem Unglück und traurigen Ereignis etwas ganz Besonderes macht. In diesem Jahr ist es die Geschichte von der kleinen „Freude”.

Sie beginnt sehr traurig an einem Tag im Oktober, ganz in unserer Nähe, in dem schönen Ort Leopoldshöhe. Auf einer Straße wurden zwei Katzenkinder gefunden. Zu klein, um allein unterwegs zu sein. Doch weit und breit keine Mutter in Sicht. Das eine Kleine bewegte sich nicht mehr. Ein Unfall? Oder wurden sie aus einem Autofenster geworfen? Das zweite Katzenkind war verletzt und hatte ein blutverschmiertes Gesicht. Dank aufmerksamer und tierlieber Menschen wurden die Katzenkinder in die Tierklinik gebracht. Dort wurde schnell klar, einem Baby konnte niemand mehr helfen und auch um das Kleine mit dem blutverschmierten Gesicht stand es nicht gut. Die Ärzte stellten einen Schädelbruch fest. Außerdem wurde vermutet, dass es durch die Verletzung blind und taub sein würde. Keine gute Prognose für die Genesung. Aber das kleine Katzenmädchen zeigt einen starken Überlebenswillen.





Nach einigen Tagen in der Tierklinik zog sie zu uns ins Tierheim. Hier wurde deutlich, mit ihrem Handicap benötigte sie besondere Hilfe, denn in der Quarantäne tapste sie orientierungslos durch ihre Box. Pitschnass, weil sie dabei oft in den Wassernapf stolperte. Eine Pflegestelle sollte es sein. Doch in diesem Jahr waren Plätze belegt. Und möglicherweise wäre ein so kleines, blindes und taubes Kätzchen in einer Gruppe mehrerer Katzenkinder nicht zurechtgekommen. Welch ein Glück, dass es da zwei Katzenfreundinnen gab, die das Abenteuer wagten und zum ersten Mal die Pflegefamilie für ein Katzenkind wurden.

Hier bekam das Katzenmädchen auch seinen Namen: Joy, eine kleine Freude.

In den ersten Wochen war die kleine Joy sowohl Freude als auch Herausforderung. Doch es gab auch gute Nachrichten. Joy war nicht vollständig erblindet und taub. Durch die Verletzung waren ihr Gesichtsfeld und ihre Sinne zwar stark eingeschränkt, aber sie konnte ihre Umwelt wahrnehmen. Fressen konnte sie nur bedingt selbständig. Die Hand ihrer Pflegemenschen musste ihr den Weg zum Futter im Napf weisen und immer wieder daran erinnern, das Fressen nicht nur ein Happs ist. Lief sie anfangs etwas unsicher durch den Raum, konnte sie bald ihren Katzenkinder-Übermut trotz des Handicaps kaum mehr zügeln. Nur die Toilette verfehlte sie konsequent, vielleicht auch, weil ihr die Mutter und Geschwister als Vorbild fehlten.

Aber in den letzten Wochen wuchs sie heran, die kleine „Freude”. Joy hat so viel gelernt. Sie frisst selbständig und mit Leidenschaft, benutzt selbstverständlich die Toilette und spielt für ihr Leben gerne mit der Katzenangel und knisternden Spielfiguren. Nun wurde es Zeit den nächsten Schritt zu gehen. Joy sollte nicht allein bleiben. Sie brauchte Katzengesellschaft im gleichen Alter. Also zog das Katzenkind Vita Malz von einer anderen Pflegestelle bei Ihr ein.




Nach anfänglicher beiderseitiger Skepsis haben sich beiden Katzenmädchen schnell angefreundet und sind zu einem Dreamteam geworden. Joy lernt täglich etwas von Vita dazu. Mittlerweile kann sie auf die Fensterbank springen, putzt sich ausgiebig und kuschelt mit Vita. Bald ist es Zeit! Joy und Vita suchen ein neues Zuhause, in dem sie als Wohnungskatzen glücklich werden können.

Joy hat noch eine Operation vor sich, die möglicherweise zusammen mit der Kastration vorgenommen werden kann. Denn bei ihrem Unfall wurde ihre Schwanzspitze so verletzt, dass sie abgestorben ist und ihr ein Stück davon abgenommen werden muss. Wie schön wäre es, wenn Joy sich von ihrer Operation bei Ihren Menschen erholen könnte und wir bald die ersten schönen Bilder eines glücklichen Katzenduo bekämen.

Wer Joy und den vielen anderen Katzenkindern, die bei uns in diesem Jahr angekommen sind, bei Ihrem Weg ins Glück und uns bei ihrer Versorgung helfen möchte, kann dies auch mit einer Spende tun.

Denn in den letzten Monaten waren unsere Tierarzt- und Medikamentenkosten durch die große Anzahl an Katzenwelpen, die wir aufgenommen haben, sehr hoch. Das bereitet uns zunehmend Sorgen, weil wir auch weiterhin für die verletzten und kranken Pfoten alles geben wollen.


Tierschutzverein
Bad Salzuflen-Lemgo e.V.


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